Freitag, 20. Januar 2017

Buchvorstellung - Ostfriesische Gier



Neuerscheinung: Ostfrieslandkrimi "Ostfriesische Gier" von Andrea Klier im Klarant Verlag


"Ostfriesische Gier" ist der achte Ostfriesenkrimi aus der beliebten Krimireihe um Kultkommissar Hauke Holjansen. Diesmal kommt ein junges Mädchen zu Tode. Die Umstände sind äußerst mysteriös.

Andrea Klier erzählt die Geschichte von Elske, die bei ihrer Pflegefamilie in Aurich lebt. Sie soll wieder zu ihrem Vater, einem gewalttätigen Trinker zurück, der sie unterdrückt und ausnutzt.

Geschickt verwebt die Autorin in diesem Krimi die Geschichte des Upstalsboom, der mittelalterlichen Versammlungsstätte der Friesen, mit einem ungewöhnlichen Mordfall.


Zum Inhalt von "Ostfriesische Gier":

 
Am Upstalsboom in Aurich wird die erst siebzehnjährige Elske ermordet aufgefunden, einen goldenen Taler fest umklammert in der Hand. Schnell wird klar: Der Fundort ist nicht der Tatort. Doch wer hat die Tote zum Upstalsboom gebracht, der symbolträchtigen friesischen Versammlungsstätte aus längst vergangenen Zeiten?

Hauptkommissar Hauke Holjansen und seinem Kollegen Sven Ohlbeck offenbart sich ein erschreckendes Geflecht aus Gier, Bestechung und Leid. Die Spur der Ermittlungen führt ausgerechnet zu Edo Boysen, dem Chef des örtlichen Jugendamts und einer der einflussreichsten Persönlichkeiten Aurichs. Doch nicht nur er gerät ins Visier der Fahnder, sondern auch Elskes eigene Freunde und ihre Familie.

Die Lösung des Falls könnte in einem mysteriösen zweiten goldenen Taler liegen, den Elske vor allen verbarg und der seit ihrem Tod spurlos verschwunden ist …










In der Reihe "Hauke Holjansen ermittelt" sind die Ostfrieslandkrimis "Lazarusmorde" (ISBN 978-3-95573-115-1), "Die schwarze Perle" (ISBN 978-3-95573-199-1), "Ostfriesische Rache" (ISBN 978-3-95573-250-9) "Friesische Zerstörung" (ISBN 978-3-95573-295-0), "Das letzte Ultimatum" (ISBN 978-3-95573-335-3), "Tödliche Wappen" (ISBN 978-3-95573-409-1) „Ostfriesisches Erbe“ (ISBN 978-3-95573-491-6) und jetzt auch „Ostfriesische Gier“ (ISBN 978-3-95573-503-6) im Klarant Verlag erschienen.


Der Roman kann bei allen bekannten E-Book Shops wie Amazon (für den Kindle eReader), Apple iTunes (für iBooks), Thalia (für tolino), Weltbild, buecher.de, buch.de, Hugendubel, Kobo und vielen weiteren erworben werden zum Preis von 3,99 Euro.


Mehr Informationen zu dem E-Book "Ostfriesische Gier " erhält der Leser hier: https://www.amazon.de/dp/B01N7TY8B8 und eine Leseprobe auf https://www.weltbild.de/artikel/ebook/ostfriesische-gier-ostfrieslandkrimi_22559018-1

Mittwoch, 18. Januar 2017

Rezension - Das Walmesser

C. R. Neilson
Das Walmesser
Ein Färöer-Krimi

Originalverlag: Simon & Schuster
Aus dem Englischen von Ulrich Thiele
Deutsche Erstausgabe Paperback, Klappenbroschur, 512 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-41967-4
€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Heyne 
Erscheinungstermin: 28. Dezember 2016









Kurzbeschreibung: 

Fremd auf den Färöern. Blut an den Händen.
Eine kleine Inselgruppe im Nordatlantik. Dreihundert Tage im Jahr Regen. Die Menschen leben von Fischfang, Schafzucht und der Jagd auf Grindwale. Wer freiwillig hierherkommt, ist anderswo vor etwas geflohen. Dass er seine Vergangenheit nicht einfach hinter sich lassen kann, erkennt John Callum erst, als er eines Morgens auf einem Steinklotz im Hafen erwacht - ohne Erinnerung an den letzten Abend, aber mit einem blutigen Messer in seiner Tasche. Und in der färöischen Hauptstadt Tórshavn gibt es an diesem Tag nur ein Gesprächsthema: den Mord.


Gelesen und rezensiert von Krimionkel


Meine Meinung:

John Callum ist Schotte und möchte ein neues Leben auf den Färöer Inseln beginnen. Eines Morgens erwacht John im Hafen mit Blut an den Händen und ohne Erinnerung wieso er ein blutiges Messer in der Tasche hat.

C.R.Neilson führt den Leser mir diesem bildgewaltigen und sehr detailreichen Krimi auf die Färöer-Inseln. John Callum möchte auf den Färöern ein neues Leben beginnen, warum erfährt man natürlich im Laufe der Geschichte Stück für Stück. Man sollte annehmen, dass man irgendetwas zu verbergen hat, wenn es einen in so eine karge wie auch schöne Landschaft zieht um dort zu leben.

Der Menschenschlag auf den Färöern ist Fremden gegenüber sehr misstrauisch und als ein Mord geschieht, ist das natürlich Gesprächsthema Nummer eins und natürlich gerät der Schotte schnell unter Verdacht.

"Das Walmesser" ist ein Krimi zum Genießen. Wer detailgetreue Geschichten mag, die Landschaft der Färöer und deren Bewohner besser kennenlernen will,  ist bei dem Krimi bestens aufgehoben! Man lernt John, der als Ich-Erzähler auftritt, immer besser kennen und im Fortlauf der Story habe ich begonnen John besser zu verstehen und auch zu mögen, nachdem er mir anfangs nicht wirklich symphatisch war.
Die Menschen dort leben auch vom Walfang und Neilson beschreibt auch diesen sehr detailreich, sodass das nicht Jedermannssaches ein wird. Das als Warnung vorweg!
 
Der Autor legt natürlich falsche Fährten, sodass der Krimi mit der Zeit immer spannender und auch intensiver wird. Die Auflösung war logisch und wie der gesamte Krimi sehr gut durchdacht!

Mir hat "Das Walmesser" sehr gut gefallen und so kann ich für den Krimi guten Gewissens und sehr gerne eine Leseempfehlung geben!

Mittwoch, 11. Januar 2017

Rezension - Angstmädchen

Jenny Milewski
Angstmädchen

Thriller

Originaltitel: Yuko
Originalverlag: Telegram
Aus dem Schwedischen von Maximilian Stadler

Deutsche Erstausgabe
Paperback, Klappenbroschur, 336 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-43880-4
€ 13,99 [D] | € 14,40 [A] | CHF 19,50* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Heyne 
Erscheinungstermin: 9. Januar 2017







Kurzbeschreibung: 

Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht …


Meine Meinung: 

Die 19jährige Malin zieht in ein Studentenwohnheim. Ein Zimmer zu bekommen ist recht schwierig, darum freut sie sich umso mehr, dass es für sie geklappt hat. Auch wenn das Zimmer erst richtig wohnlich gestaltet werden muss, freut sie sich, denn ihr Zimmer ist das Einzige, das über eine Badewanne verfügt. Ihre Mitbewohner reagieren anfangs recht reserviert auf Malin aber die Studentin gibt sich große Mühe um "dazuzugehören". Später erfährt sie, dass kurz vor ihr eine Studentin namens Yuko in ihrem Zimmer gewohnt hat und sich in der Badewanne die Pulsadern aufgeschnitten hat und gestorben ist. Rätselhafte Dinge geschwehen. Malin sieht eine schemenhafte Gestalt im Spiegel, Schuhe, die sauber aufgeräumt waren liegen verstreut im Flur und Malin findet lange schwarze Haare in ihrer Badewanne. Das ist allerdings erst der Anfang....

So, anschnallen, es wird gruselig, sehr gruselig! Gerade jetzt, wo ich meine Rezension tippe, habe ich schon wieder eine Gänsehaut...

Bei "Angstmädchen" handelt es sich nicht um einen klassischen "Wer-ist-der-Täter-Thriller", sondern vielmehr um eine Gruselstory, die es in sich hat.

Der Thriller beginnt recht ruhig. Klar, habe ich auch gerätselt, wer und vor allem warum, der Geist Schuhe im Flur verteilt und was hat Malin damit zu tun? Jenny Milewski führt den Leser in kurzen Kapiteln durch die Story. Zuerst lernen wir die Mitbewohner von Malin kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Es gibt einen Nerd, einen Besserwisser, einen Charmanten, eine - in meinen Augen fast nymphomanische - Studentin und eine Studentin, deren der Blick anderer auf ihr Erscheinungsbild das Wichtigste zu sein scheint. Irgendwie passt die ganz normale und sehr schüchterne Malin da gar nicht richtig rein. Allerdings gibt sie sich große Mühe um mit ihren Mitbewohnern gut auszukommen.

Malin fällt es schwer, ihren Mitbewohnern von ihren rätselhaften Erlebnissen zu erzählen und keiner mag ihr so richtig glauben. Als die Vorkommnisse immer heftiger werden kommen die Studenten allerdings auch zu dem Schluß, dass irgendetwas unheimliches geschieht.

Die Story liest sich sehr gut weg. Auf den ersten 100 - 150 Seiten begleitet den Leser Malins Angst, allerdings habe ich das mehr von außen betrachtet, fühlte mich nicht so mittendrin wie das sonst oft der Fall ist. Von einer Seite zur Anderen zieht der Thriller aber dermaßen an, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Die Story wird immer unheimlicher, gruseliger und ich gebe zu, dass mir das Buch echte Angst gemacht hat.

Ich lese ja bekanntlich viele Thriller. Axtmörder und dergleichen machen mir eigentlich keine große Angst, wenn es aber mit Übersinnlichen anfängt, schnellt mein Puls und mein Herzschlag in die Höhe.Tatsächlich war es so, dass ich das Buch nicht abends alleine mit meiner Leselampe lesen konnte, denn ich habe mich um meinen wohlverdienten Nachtschlaf gesorgt.

Ich habe zur Story eigentlich schon genug gesagt, man muss es einfach selber gelesen haben!

Das Buch ist unheimlich, stellenweise echt eklig und wenn man zartbesaitet ist - so wie ich, was paranormale Phänomene betrifft - ist "Angstmädchen" wirklich heftig! Deshalb eine Warnung vorweg!

Wer den Film "Ring" gesehen hat, wird "Angstmädchen" lieben, obwohl sich die beiden Storys nicht wirklich gleichen aber ich musste immer wieder an den Film während des Lesens denken. Ich für meinen Teil, kann diesen Film nicht sehen, ohne danach in Therapie gehen zu müssen :D

Lesen, im ersten Drittel durchhalten und dann warm anziehen. Die Gänsehaut, die mir "Angstmädchen" beschert hat, war echt erstklassig! Deshalb gibt es von mir natürlich eine Leseempfehlung! Viel Spaß beim Gruseln!




Montag, 9. Januar 2017

Rezension - Totenrausch

Bernhard Aichner
Totenrausch
Thriller

Originalausgabe

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 480 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-75637-7
€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: btb 

Erscheinungstermin: 9. Januar 2017









Kurzbeschreibung: 

Das furiose Finale der Totenfrau-Trilogie.
Die Frau, die in das Büro eines Hamburger Zuhälters stürmt, ist verzweifelt. »Ich brauche Pässe für mich und meine zwei Kinder«, sagt sie. Und: »Wenn du mir hilfst, werde ich jemanden für dich töten.« Es wäre nicht das erste Mal ...

Brünhilde Blum. International gesuchte Mörderin. Liebevolle Mutter zweier Töchter. Seit Monaten auf der Flucht. In Hamburg will sie zur Ruhe kommen, einen Neuanfang wagen, und fast, so scheint es, gelingt es ihr auch. Ausgestattet mit einer neuen Identität und etwas Geld wohnt sie mit ihren Töchtern in einem wunderschönen Fischerhäuschen an der Elbe und arbeitet als Aushilfe in einem Bestattungsinstitut. Alles ist gut. Bis zu dem Tag, an dem sie für ihr neues Leben bezahlen muss – denn der Mann, dem sie das neue Glück zu verdanken hat, fordert ein, was sie ihm versprochen hat. Sie soll für ihn jemanden töten. Das Problem dabei ist nur, dass es sich um einen Menschen handelt, der ihr sehr ans Herz gewachsen ist ...


Meine Meinung: 

Enthält evtl. Spoiler zu Band eins und zwei


Blum ist die Flucht aus Österreich geglückt. Nach einiger Zeit, die sie mit ihren beiden Kindern auf den Lofoten verbringt, nimmt sie ein LKW-Fahrer mit nach Hamburg. Dieser gibt ihr auch eine Adresse, wohin sie sich in Hamburg nach der Ankunft wenden kann. Die Adresse führt sie zu einem Zuhälter, von dem sie neue Pässe für sich und ihrer Kinder erbittet. Versteht sich von selbst, dass der Zuhälter das nicht ganz umsonst macht und so bietet Blum ihm im Gegenzug an, jemanden für ihn zu töten, was dieser auch nach einiger Zeit von Blum einfordert. Allerdings soll sie jemanden töten, der ihr sehr ans Herz gewachsen ist...

Der finale Band der Totenfau-Trilogie. Eigentlich sehr schade, denn es fällt mir nicht ganz leicht mich von Blum zu trennen.

"Totenrausch" ist ein sehr rasanter Abschlußband, der mich begeistert hat. 
Bernhard Aichner erzählt im Abschlußband der Trilogie Blums Versuche sich mit ihren beiden Kindern ein einigermaßen normales Leben, nach dem, was alles schreckliches geschehen ist, aufzubauen. Ich habe es Blum sehr gewünscht, denn nach wie vor ist mir die Bestatterin sehr symphatisch, auch nach den vielen Morden, die sie begangen hat. In kurzen Kapiteln hat mich der Autor durch die Geschichte gejagt und tatsächlich habe ich "Totenrausch" in einem Rutsch gelesen.

Die Charaktere um Blum, allen voran der schmierige Zuhälter Egon Schiele sind sehr authentisch gezeichnet und so habe ich mich schon dabei erwischt, dass ich gehofft habe, dass Blum diesen um die Ecke bringt - wie es geht, hat sie ja in "Totenfrau" und "Totenhaus" bewiesen....

Schiele besorgt Blum tatsächlich neue Pässe, eine schöne Wohnung in einer schönen Gegend von Hamburg. Blum findet einen Job in einem Bestattungsunternehmen und ihre Kinder gehen zur Schule. Es könnte alles so schön sein, bis Schiele seinen "Lohn" für ihr Leben in Hamburg einfordert.

Blum ist es zuwieder ( schon wieder )  töten zu müssen und sie möchte es eigentlich nicht tun aber welche Alternativen bleiben ihr? Blum hat in Schiele einen Gegner gefunden, der sie fast bis an den Rand der Verzweiflung bringt und ich hatte große Angst um Blum, denn sie muss Dinge erleiden, die sie, trotz der Taten, die sie begangen hat, einfach nicht verdient hat.

"Totenrausch" ist ein sehr rasanter Thriller, der dem Leser kaum eine Verschnaufpause zugesteht und so fliegt Kapitel um Kapitel nur so dahin. Das Ende hat mich verblüfft und mir ein ziemlich erstauntes "Ach!" entlockt. "Totenrausch" ist ganz gewiss nicht lustig, trotzdem habe ich mich dabei erwischt, wie ich das ein oder andere Mal grinsen musste. Ich glaube, es war ein ungläubiges und teils hämisches Grinsen, Asche auf mein Haupt!

Abschließend bleibt zu sagen, dass mich die "Totenfrau-Trilogie" begeistert hat und der finale Band für mich ein würdiger und perfekter Abschluß der Trilogie ist. Ich gebe zu, dass es mir sehr schwer gefallen ist, mich von den Figuren zu verabschieden und ich mir schon ein Tränchen verkneifen musste.

Ich kann "Totenrausch" sowie sie gesamte "Totenfrau-Trilogie" nur dringend weiterempfehlen und bin schon ein bisschen traurig, dass es nun mit Blum vorbei ist. In welcher Art und Weise es mit ihr vorbei ist, sölltet ihr schon selbst herausfinden und ich wünsche ganz viel Spaß und vor allem Spannung bei der Lektüre! Absolute leseempfehlung für die gesamte Trilogie!


Sonntag, 8. Januar 2017

Rezension - Minus 18°

Stefan Ahnhem
Minus 18°

Kriminalroman
Hardcover
Klappenbroschur
560 Seiten
Arton grader minus
Aus dem Schwedischen übersetzt von Katrin Frey.
ISBN-13 9783471351246
Erschienen: 02.01.2017

List






Kurzbeschreibung: 

In Helsingborg an der schwedischen Westküste wird ein Auto aus dem Hafenbecken geborgen. Eigentlich wäre der Fall klar: ein Unfall. Doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Fahrer schon lange tot war, als das Auto ins Wasser stürzte. Kommissar Fabian Risk und seine Kollegen untersuchen den mysteriösen Todesfall. Jemand glaubt, den Toten erst letzte Woche gesehen zu haben. Wie ist das möglich? Risk hat einen Verdacht, aber der ist so absurd, dass er ihn zunächst selbst nicht glauben will. Die Indizien lassen nur einen Schluss zu - es handelt sich um einen Mörder, der das Leben seiner Opfer komplett übernimmt. Er tötet sie, kleidet sich wie sie, spricht wie sie. Nur durch Zufall ist die Polizei jetzt auf seine Spur gekommen. Der Tote im Hafenbecken war nicht sein erstes Opfer, und noch lange nicht sein letztes ...

Meine Meinung: 

Im schwedischen Helsingborg stürzt ein Mann mit seinem Auto ins Wasser. Als der Tote geborgen wird, stellt der Gerichtsmediziner fest, dass der Mann schon seit mindestens zwei Monaten tot ist. Kommissar Risk steht vor einem Rätsel denn der Mann wurde offensichtlich erst noch in der vorigen Woche quicklebendig gesehen...

Endlich bescherst und Stefan Ahnhem Band 3 um den symphatischen Ermittler Fabian Risk. Der Fall, mit dem es Risk zu tun bekommt, könnte rätslhafter nicht sein. Zu Anfang glaubt es die Ermittler, dass sich der Gerichtsmediziner geirrt haben muss, wurde der Tote doch lebend gesehen. Nach und nach stellt sich allerdings heraus, dass der Mörder die Identitäten seiner Opfer übernimmt und der Killer ist noch lange nicht fertig.

Nachdem ich schon "Und morgen du" und auch "Herzsammler" verschlungen habe, habe ich mich sehr auf "Minus 18°" gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Stefan Ahnhem gelingt es auch in Band 3 den Leser an den den hochspannenden Kriminalroman zu fesseln und erst wieder loszulassen, wenn das Buch beendet ist. Der Autor lässt zu Ende des Buches ein paar Fragen offen, sodass es ziemlich klar ist, dass die Reihe um Fabian Risk weitergehen wird .

Wie schon von dem Autoren gewöhnt, spielt auch der neueste Band sowohl in Schweden als auch in Dänemark.In Dänemark beschäftigen Dunja Hourgaard erschreckende Fälle des sogenannhten "Happy Slapping". Unschuldige Menschen werden zu Tode gequält, die Taten auf Video aufgenommen und ins Netzt geladen. Auf den ersten Blick haben die Fälle von Risk und Hourgaard nichts miteinander zu tun und doch gibt es Berührungspunkte.

Eigentlich bin ich kein großer Fan von den Privatleben der Ermittler, was jedoch bei Stefan Ahnhems Protagonisten ganz anders ist. Die Privatleben der Ermittler finde ich in dieser Reihe recht spannend. Fabian hat sowohl  Eheprobleme mit seiner Frau Sonja und auch seine Kinder, allen voran sein Sohn Theo, bereiten ihm Kopfzerbrechen.

"Minus 18°" ist ein mal mehr ein gelungener, hochspannender und rätselhafter Kriminalroman, den ich sehr gerne gelesen habe und für den es von mir eine absolute Leseempfehlung gibt!


Mittwoch, 4. Januar 2017

Meine Buch- Highlights 2016

Wieder ist ein Jahr vorbei und was für ein tolles Buchjahr das war!

Viele, viele Seiten habe ich gelesen. Genre Nummer 1 für mich natürlich nach wie vor Psycho/Thriller, ab und zu mal ein Krimi, Jugendbücher, Romane.

Ich zähle weder die Bücher noch die Seiten, die ich so in einem Jahr lese, trotzdem habe ich fünf Bücher rausgesucht, die mir in 2016 am besten gefallen haben und die ich immer und immer wieder gerne weiter empfehle, verschenke aber nie, nie, niemals verleihen werde :)

Da ich alle fünf Bücher gleichsetze, gibt es weder Platz eins noch Platz fünf, deswegen sind die Schätzchen auch in ganz zufälliger Reihenfolge angeordnet:



Karl Olsberg

Mirror

Broschur, 400 Seiten
Aufbau Taschenbuch
978-3-7466-3234-6

















Und so habe ich rezensiert:

Im digitalen Zeitalter reichen Smartphone, Facebook und Co. bald nicht mehr aus. Immer neue, bessere Technik muss her. So ein Mirror hat schon was. Er ist das digitale Spiegelbild des Besitzers. Er weiß, was seinem Besitzer gut tut, er passt auf seinen Besitzer auf, ist sogar in der Lage in einer Notsituation Hilfe zu rufen. Eigentlich eine tolle Sache aber was wäre, wenn dieser Mirror plötzlich ein Eigenleben entwickelt und vielleicht im Versuch seinen Besitzer glücklich zu machen weit übers Ziel hinausschießen würde?

Ich bin glücklich, dass ich diesen hochspannenden Thriller vorab lesen durfte. An dieser Stelle herzlichen Dank an den Aufbau Verlag!

Karl Olsberg hat eine Story kreiert, die mir gar nicht so weit hergeholt erscheint.  Die Journalistin Freya besitzt so einen Mirror. Mit der Zeit verhält sich ihr Mirror immer merkwürdiger. Freya lernt den autistischen Andy kennen, der auch so einen Mirror besitzt, der sich weit mehr in das Ledben seiner Besitzer einmischt, als einem lieb sein kann. Dann geht Freya damit an die Öffentlichkeit, mit schlimmen Folgen...

Der Thriller hat mich von Beginn an gefesselt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Dies war mein erstes, ganz gewiss aber nicht mein letztes, Buch von Karl Olsberg. Die Story ist gut durchdacht und macht auch lange nach dem Lesen noch nachdenklich, denn ich kann mir gut vorstellen, dass es so etwas ähnliches wie einen Mirror eines Tages mal geben wird. Gibt es nicht heute schon Apps, die uns sagen, wann wir trinken, essen oder schlafen sollen? Und gibt es nicht auch genügend Menschen, die sich auf solche Apps verlassen? Es gibt sogar Apps, die uns den passenden Partner in unserer Nähe vorschlagen. Jetzt, da ich "Mirror" gelesen habe, macht mir so etwas fast Angst, denn wie weit geht es noch? Was ist in 10 oder 20 Jahren? Gruselige Vorstellung und ich mag meine Gedanken gar nicht weiterspinnen. Man muss sich nur mal vorstellen, was wäre, wenn ganze Regierungen so einen "Mirror" sich zu Nutze machen würden. Ich lasse das jetzt mit meinen Gedankengängen lieber und empfehle sich selber ein Bild zu machen....

Fazit: "Mirror" ist ein hochspannender, rasanter Thriller, der zum Nachdenken anregt, eines meiner Jahreshighlights ist und ich kann nur hoffen, dass so eine Technik noch lange in der Zukunft liegt, kann mir aber auch vorstellen, dass an so einer oder einer ähnlichen Technik längst gearbeitet wird. Schöne neue Welt!




Yrsa Sigurdardóttir
DNA

Thriller

Originaltitel: DNA
Originalverlag: Veröld
Aus dem Isländischen von Anika Wolff
Deutsche Erstausgabe

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 480 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-75656-8
€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empf. VK-Preis)

Verlag: btb 






Und so habe ich rezensiert: 

Eine junge Mutter wird nachts in ihrer Wohnung auf bestialische Weise getötet. Ihre kleine Tochter, die sich unterm Bett versteckt hält, muss alles miterleben, kommt aber mit dem Leben davon. Die Psychologin Freyjya, die versucht dem 7jährigen Mädchen Details zur Tat zu entlocken und Komissar Huldar, der das erste Mal in so einem Fall die Ermittlungen leitet arbeiten zusammen um den Täter auf die Spur zu kommen. Kurz darauf wird eine zweite Frau ermordet.

Unterdessen versucht ein Amateurfunker kryptische Botschaften, die er empfängt zu entschlüsseln und ahnt nicht, in welche Gefahr er sich dabei begibt.

Die Bücher von Irsa Sigurdadottir möchte ich euch gerne besonders ans Herz legen! Vielleicht ist euch das Buch "Geisterfjord" bekannt, das mich wahrlich umgehauen hat.

Mit "DNA" startet die isländische Autorin eine neue Thrillerreihe und gleich mit dem Auftakt, konnte die Autorin mich einmal mehr begeistern.

Ich habe schon viel gelesen. Opfer wurde literarisch erstochen, erwürgt, gehängt, gehäutet und erschossen aber das, was sich die Autorin für ihren Killer und die Opfer ausgedacht hat, hat mir erst mal nur ein erstauntes "Oh" entlockt. Unglaublich, was einem im Haushalt so alles "passieren" könnte und ich sehe meinen Staubsauger nun mit anderen Augen.

Yrsa Sigurdadottir schreibt von Seite eins an beklemmend und durchweg hochspannend. Fast jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, sodass es kaum möglich ist, nicht auch noch das nächste Kapitel sofort zu lesen, was schlecht für den wohlverdienten Schlaf ist.

Kommissar Huldar und Psychologin Freyja waren mir auf Anhieb symphatisch und ich war gespannt, wie sich die beiden zusammenraufen, verbindet sie doch eine gemeinsame Nacht, in der der Kommissar sich nicht gerade vorbildlich verhalten hat.

Der Thriller beginnt mit einem beklemmenden Prolog und einem sehr ernsten Thema. Wie das alles zusammenhängt und wie die Autorin die Handlungsstränge verknüpft, ist logisch und authentisch aufgebaut und führt zu einem Ende, das mich zufriedengestellt hat.

Ich freue mich heute schon auf Band 2 und werde diese Reihe gerne weiter begleiten! Absolute Leseempfehlung!




Rhena Weiss
Das Böse in euch
Psychothriller

Originalausgabe

Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48321-1
€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Goldmann
Erscheinungstermin: 16. Mai 2016









Und so habe ich rezensiert: 

Zuerst mal hat mich das Cover dazu animiert, das Buch zu lesen und wenn dann auch noch vorne drauf Psychothriller steht, bin ich sofort zu Hause!

Michaela Baltzer wird zu einem Tatort gerufen, an dem man die 16-jährige Tanja entdeckt. Auf deren Leiche findet sich die DNA von zwei weiteren, vermissten Mädchen. Als dann eine zweite Leiche auf schreckliche Art und Weise auftaucht bekommt Michaela bald Angst um ihre Nichte Valerie, denn die lebt seit kurzem bei Michaela, weil dernen Eltern ein Jahr im Ausland verbringen. Dann geschieht das Befürchtete und Valerie ist verschwunden.

Die Komissarin Michaela Baltzer ist ein sehr sympatischer Charakter. Sie hat jetzt nicht nur ihre Arbeit, die sie nach den Vermisstenfällen auf Trab hält, sondern auch noch Valerie, um die sie sich kümmern muss und auch gerne kümmern will. Auch Valerie habe ich ganz schnell ins Herz geschlossen. Sie ist ein normaler Teenager und weiß schon ganz genau, dass sie in die Fußstapfen von Michaela treten will und später auch mal bei der Polizei arbeiten möchte. Valerie beginnt auf eigene Faust in den Vermisstenfällen zu ermitteln und ahnt gar nicht, in welche Gefahr sie sich dabei gibt...

"Das Böse in euch" ist ein rasanter Psychothriller, mit einem Täter, der mir so in noch keinem Buch begegnet ist. Mir gefällt es immer sehr gut, wenn Kapitel aus der Sicht des Täters erzählt werden und so wird einem schnell bewusst, was für eine kaputte Existenz im Entführer lebt und welche traurige und sehr erschreckende Geschichte ihn umtreibt und zu seinen Taten zwingt.

Ein Psychothriller wäre kein Psychothriller, wenn der Leser nicht miträtseln kann, wer sich hinter dem Entführer verbirgt.Bei mir stehen erstmal immer alle unter Generalverdacht und so ab dem letzten Drittel hatte ich eine Ahnung, war mir aber nicht ganz sicher und so flogen die letzten Kapitel, wie auch schon die Vorigen einfach so dahin, bis der Täter endlich identifiziert war!Tatsächlich ist es so, dass ich "Das Böse in euch" in einem Rutsch gelesen habe, denn von Seite eins an bis zum Schluss ist und bleibt die Story hochspannend, sodass das Weiterlesen nicht schwer fällt.

Ich hoffe sehr, dass es einen zweiten und noch viel mehr Bände um die symphatische Ermittlerin Micha Baltzer geben wird und so warte ich geduldig...

Fazit: Hochspannend, erschreckend, traurig, Gewürzt mit tollen Charakteren = ein brillianter Psychothriller, den man auf keinen Fall verpassen sollte! Absolute Leseempfehlung und ein Platz in meiner persönlichen Highlightliste ist sicher!



Thomas Nommensen
Wintertod

Seitenzahl: 432
rororo
ISBN: 978-3-499-27198-4
21.09.2016
Erhältlich als: Taschenbuch, e-Book












Und so habe ich rezensiert: 

Auf einem stillgelegten Friedhof in Berlin wird die Leiche einer verscharrten Frau gefunden. Arne Larsen, der sich nach seinem letzten Fall von Kiel nach Berlin versetzen ließ, nimmt mit seiner neuen Kollegin Mayla Aslan die Ermittlungen auf, die sich schwierig gestalten und viele Rätsel aufgeben.

Zeitgleich entdeckt eine Lehrerin einen Hilferuf eines Mädchens. Das Kind hat "Hilfe" in ihr Aufsatzheft gekritzelt. An dieser Grundschule sind die Dinge auch nicht wie sie eigentlich sein sollten. Wie kann es sein, dass sich eine Lehrerin vor ihren Schülern fürchtet...

Nach "Ein dunkler Sommer", den hochspannenden ersten Fall für Arne Larsen, war es logisch, dass ich den Ermittler auch in seinem nächsten Fall begleiten wollte und ich wurde nicht enttäuscht.

Für Arne Larsen gestaltet sich die neue Stelle in Berlin etwas schwierig. Mit Mayla Aslan, die die Ermittlungen in dem Fall der Leiche auf dem Friedhof leitet, wird er anfangs nicht richtig warm. Als er dann, außerhalb seiner Dienstzeit eine weitere Leiche entdeckt, fördert das nicht gerade das Verhältnis der beiden.

Die Kapitel wechseln sich zwischen den Ermittlungen und der Lehrerin Lea Zeisberg ab. Als dann auch noch Dinge, die sich in der Gegend 1979 abspielten und ehemalige DDR-Funktionäre, die damals dort wohnten, ins Spiel kommen kommt der Krimi so richtig in Fahrt und die Seiten flogen nur so dahin!

Thomas Nommensen versteht es falsche Fährten zu legen, wirft Fragen und Rätsel auf und kommt am Ende doch zu einer logischen, wenn auch erschreckenden, Auflösung! Angst wabert immer so ein bisschen mit nach allerbester Psychothrillermanier, in dessen Genre ich eigentlich zu Hause bin.

Ich bin wirklich nicht unbedingt Krimileserin, allerdings ist "Wintertod" für mich mehr Thriller als Krimi, der hervorragend in die herbstliche Lesezeit passt!

Wer gesellschaftskritische und schockierende Geschichten mag, ist bei "Wintertod" allerbestens aufgehoben! Mir hat auch Band zwei um Arne Larsen hervorragend gefallen und so kann ich gar nicht anders, als eine absolute Leseempfehlung auszugeben!




Kim Kestner
Anima

Artikelnummer: 978-3-401-60252-3
Preis: 18,99 €
Alter ab: 14 Jahre
Seitenzahl: 480
Einbandart: gebunden




ET. Februar 2016

Arena





Und so habe ich rezensiert: 





Abby verbringt, wie jeden Sommer, die Ferien in Acadia, einem Nationalpark! Abby liebt Acadia über alles und lässt sich die Vorfreude auch nicht von ihrer miesepetrigen Schwester Virginia  verderben. Als der zur Unterhaltung engagierte Magier Juspinn in den Park kommt, fangen die Menchen an sich zu verändern und das nicht zum Positiven. Auch Abby fühlt sich unglaublich zu dem Mann hingezogen, weiß aber bald, dass da etwas nicht mit rechten Dingen zugehen kann...

Abby ist eine überaus symphatische Protagonistin, die mir sofort ans Herz gewachsen ist. Abigail, wie ihr kompletter Name lautet, ist eine herzensguter Mensch. Am liebsten möchte sie die Welt verändern. In jedem Menschen sieht sie das Gute und ihr würde niemals in den Sinn kommen, irgendjemanden wissentlich zu verletzen. Ganz im Gegensatz zu ihrer Schwester Virginia...
War Virginia schon vorher unsymphatisch, wird sie mit dem Erscheinen von Juspinn nur noch unausstehlicher, ja sogar richtig böse! 
Abbys Vater ist Reverend und wenn man ihn kennenlernt, weiß man woher Abby ihre positiven Eigenschaften hat. Ihr Vater engagiert sich für die Kirche im Park und auch er hilft, wo er kann. Auch Abbys Mutter ist eine tolle Frau und eine unglaublich liebe Mutter. Alles perfekt! Zu perfekt, als dass sich daran irgendetwas ändern könnte...
Plötzlich fangen Abbys Eltern an sich zu streiten, fördern charakterliche Eigenschaften zu Tage, von denen Abby niemals zu träumen gewagt hätte. Abby ist sich sicher, dass das alles mit Juspinn zusammenhängt, doch schafft sie es einfach nicht sich von diesem unheimlich gutaussehenden Magier, der Dinge vollbringt, die weit mehr als Illusionen sind, fernzuhalten. Als sie hinter Juspinns Geheimnis kommt, das mit ihrer Person zusammenhängt, überschlagen sich die Ereignisse und Abby muss eine schwere Entscheidung treffen...
Ich habe schon die Zeitrausch-Trilogie von Kim Kestner regelrecht gefressen und so habe ich mich umso mehr über das Rezensionsangebot für "Anima" gefreut!
480 Seiten, die ich tatsächlich in einem Rutsch verschlungen habe! "Anima" hatte eine unglaubliche Sogwirkung auf mich. Wer weiß, vielleicht hat Juspinn mich auch buchstäblich in seinen Bann gezogen, denn ich habe es, auch nachts, nicht geschafft mich von dem Buch zu trennen.
Wenn man unbedingt wissen muss, wie es weitergeht, trotzdem lieber nicht weiterlesen will, weil man einfach nicht möchte, dass die Geschichte endet, dann ist es für mich ein "teuflisch" gutes Buch!
Je näher ich dem Ende kam, umso mehr habe ich mir gewünscht, dass es noch einen zweiten Teil von Juspinn und Abby geben wird. Allerdings ist das Buch in sich komplett abgeschlossen, mit einem (für mich) perfekten Ende! Schade eigentlich... ich vermisse die Charaktere so sehr. Es ist fast so, als wären sie zu Freunden geworden. Selbst die Antagonisten waren mir irgendwie symphatisch, denn wenn man von ihren Ansichten liest, hält Kim Kestner dem Leser so ein bisschen den Spiegel vor...
Ich schreibe etwas um den heißen Brei herum, weil ich in meiner Rezension nicht verraten will, was es mit Juspinn auf sich hat, denn das Letzte was ich will, ist zukünftigen Lesern die Spannung, den Sog und den Zauber der Story zu verderben.
"Anima" ist ein wundervolles Jugendbuch über Gut und Böse und über die Macht der Liebe! Ihr merkt schon ich gerate ins Schwärmen und ich muss echt aufpassen, dass ich mich in meiner Rezi nicht überschlage!
Lange Rede - kurzer Sinn: Ich liebe "Anima", das es ohne mit der Wimper zu zucken, auf meine persönliche Highlightliste geschafft hat! Liebe Kim Kestner, ich will mehr!
Absolute, unbedingte und dringende Leseempfehlung!