Sonntag, 12. Juli 2015

Im Autorenleben von....

Petra Mattfeldt

Das heutige Autorenleben beschäftigt sich mit Petra Mattfeldt.

Petra Mattfeldt ist eine sehr vielschichtige Autorin! Sie schreibt Krimis, Jugendbücher und unter dem Pseudonym Caren Bendedikt veröffentlich sie auch historische Romane. Welche das sind, könnt ihr der Homepage von Caren Benedikt entnehmen

Auch heute geht es zuerst der Autorin und ihren Büchern los, bevor wir zu den zehn Fragen kommen. Viel Spaß!






Petra Mattfeldt, geboren 1971, wuchs in einer norddeutschen Kleinstadt auf. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten und arbeitete danach als freie Journalistin. Anfang 2014 erschien ihr Krimidebüt "Sekundentod" um den Lüneburger Kommissar Falko Cornelsen. Seit 2010 veröffentlicht sie außerdem historische Romane unter dem Pseudonym Caren Benedikt.

Krimis


Petra Mattfeldt
Eiskalte Seelen


eSerie, Knaur eBook

01.12.2014, 69 S.
ISBN: 978-3-426-43283-9 











Kurzbeschreibung:


Als Anna Lehmanns Leiche gefunden wird, offenbart sich den Kripobeamten ein tragisches Schicksal: Anna litt seit Jahren unter den Stalking-Attacken ihres Ex-Mannes und sah sich gezwungen, komplett unterzutauchen. Ihre einzigen Sozialkontakte waren ihre beste Freundin Kira und ihre Mutter. Die Ermittlungen der Polizei erstrecken sich auf das Umfeld des hauptverdächtigen Ex-Mannes.

Als Kira die Mutter im Pflegeheim aufsuchen und mit ihr über den Tod Annas sprechen möchte, ist kein Durchkommen zu der alten Dame zu erlangen. Das Pflegepersonal scheint Kira mit fadenscheinigen Gründen davon abzuhalten, Frau Lehmann zu sehen. Der Spürsinn der Journalistin ist geweckt: Was hat das Pflegehospiz zu verbergen?




Sekundentod

Taschenbuch, Knaur TB
14.01.2014, 368 S.
ISBN: 978-3-426-51445-0













Kurzbeschreibung:


Falko Cornelsen ist Mitte vierzig, verheiratet und Kriminalkommissar in Norddeutschland. Seine speziellen Ermittlungsmethoden bescheren ihm eine beneidenswert hohe Aufklärungsrate. In "Sekundentod" muss der Ermittler den grausamen Mord an einer erfolgreichen Krimiautorin aufklären, die perfiderweise nach ihrer aktuellen Romanvorlage getötet wurde. Mit Sekundenkleber wurden ihr Mund und Nase verschlossen. Bestürzt stellt Falko Cornelsen fest, dass er es mit einem Serienkiller zu tun haben muss, als ein ähnlicher Fall aus der Vergangenheit auftaucht.


Jugendbücher 



Multiversum – Der Aufbruch
Petra Mattfeldt

Buntstein Verlag
ISBN 978-3-95669-028-0
ca. 320 Seiten, Klappenbroschur, ET: Juli 2015 

Kurzbeschreibung:

Tom Stafford weiß nicht, wie ihm geschieht: Mit neun Jahren verliert er seine Eltern bei einem Bootsunfall, sechs Jahre später erhält er plötzlich eine Nachricht – geschrieben von seiner Mutter! Doch damit nicht genug: Die Botschaft scheint aus dem Mittelalter zu stammen… Wie kann das sein?

Liegt die Antwort etwa in der „Viele-Welten-Theorie“? Sie besagt, dass es eine Vielzahl von Universen gibt, die nebeneinander existieren und sich an manchen Stellen überschneiden. Tom und der Historiker Maximilian Winter stellen Nachforschungen an – und verschwinden dabei selbst spurlos …




Petra Mattfeldt
Der Jahrbuchcode


ISBN 978-3-937357-87-4
€ 9,99
208 Seiten Klappenbroschur

Buntstein Verlag











Kurzbeschreibung:

Wer zu lange gewartet hat und auf den letzten Drücker in eine AG gehen muss, hat keine andere Wahl als die unter den Schülern unbeliebte Jahrbuch-AG, denn da waren stets noch Plätze frei. Niklas, Lilly und Philipp treffen dort aufeinander und müssen auch noch den faulen Eltis mitschleppen. Doch schon bald entpuppt sich die scheinbar langweilige Aufgabe, am Computer mit allen Texten und Klassenfotos das neue Jahrbuch der Schule zusammenzustellen, als brisant. Denn die Gruppe stößt bei der Sichtung der früheren Jahrbücher auf ein seltsames Phänomen: Jahr für Jahr taucht dort auf einem Klassenfoto der jeweiligen 10c der immer gleiche unbekannte Junge auf, der scheinbar nicht älter wird. Wer ist das und wie kam er überhaupt in die Jahrbücher? Gemeinsam versuchen sie das Geheimnis zu lösen und stoßen dabei auf eine schier unglaubliche Geschichte…



Die zehn Fragen 


1. Fallen die ersten Sätze schwer, die du für ein neues Buch schreibst?

Nein, eigentlich nicht. Wenn ich ein neues Buch beginne, habe ich den Anfang immer schon im Kopf. Komischerweise auch das Ende - nur in der Mitte wird's schwierig :D

2. Fühlst du mit deinen Protagonisten?

Ja, und wie!!! Ich leide total mit und freue mich andererseits aber auch riesig, wenn ihnen etwas gelingt oder tolles widerfährt. Und zwar sowohl mit meinen Prota- als auch Antagonisten. Für mich spielt es im Grunde keine Rolle, ob jemand im Buch der Gute oder der Böse ist. Ich versetze mich in jede meiner Personen hinein. Manchmal ganz schön unangenehm, wenn ich so an meine Krimis denke...

3. Der Tag des Erscheinungstermins – schläfst du in der Nacht zuvor gut?

Na ja, nachts schreibe ich und insoweit ist es bei mir mit dem Schlaf nicht allzu weit her. Aber im Hinblick auf die Aufregung vor der Neuerscheinung eines Buches kann ich dir sagen, dass ich mich einfach darauf freue. Natürlich war das beim ersten oder zweiten Buch noch anders, da hibbelte ich dem Termin doch sehr entgegen. Heute finde ich einfach toll, wenn eines meiner Babys das Licht der Welt erblickt und ich die tollen Reaktionen meiner Leserinnen und Leser bekomme.

4. Hast du Lampenfieber vor einer Lesung?


Nein, eigentlich nicht. Inzwischen habe ich ja doch schon ziemlich viele Lesungen gehabt und weiß, was mich erwartet. Es ist vielmehr so, dass ich mich immer total auf Lesungen freue. Ich mag es sehr, mit den Menschen zusammen zu kommen, die meine Bücher lesen und denen ich anmerken kann, dass sie sich freuen, mich kennenzulernen. Da ist dann immer eine ganz besondere Stimmung.

5. Schreibblockade – wie gehst du damit um oder kennst du das gar nicht?


Ich kann nicht  sagen, dass ich jemals eine echte Schreibblockade hatte. Wie ja schon erwähnt und den meisten meiner Leserinnen und Leser längst bekannt, schreibe ich fast ausschließlich nachts, wenn es ganz still ist im Haus. Ich brauche diese Ruhe. Und dann bin ich auch voll und ganz in meinen Geschichten drin, so dass an eine Schreibblockade nicht zu denken ist, sondern die Finger ganz von selbst über die Tastatur jagen. Was ich jedoch kenne, ist das Gefühl, einfach mal zu müde zum Schreiben zu sein. Dann brauche ich mal ein bisschen mehr Schlaf und schwubs - ist die sich anbahnende Schreibblockade dahin.

6. Was war der Auslöser dafür, dass du dich ans Schreiben  deines  ersten Buches  gesetzt hast?


Ich habe schon als Jugendliche geschrieben. Das waren immer Kurzgeschichten oder kleinere Abenteuer. Während der Ausbildung und den Jahren danach habe ich dann nicht mehr geschrieben, weil mir die Zeit fehlte oder es "gefühlt" nicht in mein Leben passte. Als dann meine Kinder auf der Welt waren, habe ich ihnen täglich eine Gute-Nacht-Geschichte geschrieben, in der sie die Hauptrolle hatten.Die Kinder fanden es toll und ich hatte meinen Spaß.So habe ich wieder mit dem Schreiben angefangen und irgendwann dann das erste Manuskript fertig geschrieben. Meine Familie hat mich gedrängt, es doch einfach mal anzubieten. Der Rest ist Geschichte. :)


7. Hast du Einfluss auf den Klappentext und das Cover?


Mal so, mal so, würde ich sagen. Bei meinem historischen Roman "Die Duftnäherin" war es beispielsweise so, dass mein Verlag Droemer Knaur den Titel erst nicht so gut fand, weil es für die Leserinnen und Leser ja schon schwierig war, sich unter dem Begriff etwas vorzustellen. Doch meinem Wunsch wurde dann doch entsprochen und auch noch ein wie ich finde ganz wunderbares Cover hinzugefügt. Bei meinem Krimi "Sekundentod", der ebenfalls bei Droemer Knaur erschienen ist, hatte ich einen anderen Arbeitstitel. Als ich dann jedoch den Vorschlag hörte, fand ich Sekundentod viel besser als meinen ursprünglichen Titel und war froh, diesen annehmen zu können. Bei meinem Jugendbuch, das im Buntstein Verlag erschienen ist, war es noch toller. Da habe ich dem Verleger beschrieben, was ich als Cover toll fände und nur wenige Tage später hat er mir den Entwurf geschickt, der nun auch das Cover ziert. Ich war total begeistert davon und bin es noch. Die Klappentexte haben bei mir immer die Verlage gemacht. Und ehrlich gesagt: Dafür bin ich ihnen sehr dankbar.


8. Wenn ein Buch von dir verfilmt wird/werden würde, dann…..


...wäre ich restlos begeistert. Zu meinen Jugendbüchern (ich spreche in der Mehrzahl, weil in nur wenigen Tagen Multiversum erscheint) würde ich unheimlich gern die filmische Umsetzung sehen. Für den Jahrbuchcode hat sich eine Schulklasse sogar schon mal die Mühe gemacht, das Buch als kurzen Film darzustellen. Ich hab mich riesig gefreut, mit welchem Feuereifer die Jugendlichen dabei waren. Multiversum stelle ich mir als Film einfach genial vor, weil die Geschichte auch so schon genug Bilder im Kopf liefert. Das dann noch auf der Leinwand, das wäre schon war. Und dann muss ich sagen, meinen Falko Cornelsen, der Ermittler in "Sekundentod", den würde ich wirklich gern sehen. Wer das Buch gelesen hat und die Beschreibung kennt, weiß wieso :D

9. Das bisherig schönste Kompliment, das dir ein Leser  zu einem deiner Bücher  gemacht hat?


Das ist eines, das ich tatsächlich schon öfter mal gehört habe: "Ich war so traurig, als das Buch zu Ende war. Mir sind die Figuren so ans Herz gewachsen." Ich glaube, das ist für jeden Kollegen das große Ziel. Die Menschen zu fesseln und zu begeistern.


10. Du schreibst deine Biographie. Der Titel wäre….

... "Das ist doch so schnell gemacht!" 

Nachtrag zu Frage 10:

"Das ist doch so schnell gemacht" hat meine Oma immer gesagt, und ich habe das wirklich eins zu eins von ihr übernommen. Meiner Meinung nach wird viel zu viel und auch zu lange um alles mögliche, was zu erledigen ist, herumgeredet. Einfach machen! Ich glaube, durch genau diese Einstellung kriege ich immer alles auf die Reihe und schaffe so viel. 


Herzlichen Dank an Petra Mattfeldt!











Kommentare:

  1. Oh, ich wusste gar nicht, dass die Autorin auch noch Thriller und Jugendbücher schreibt! Ich kenne nur ihre historischen Romane, die einfach toll sind!
    Liebe Grüße
    Martina

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    1. Ich gestehe, dass ich bisher noch nichts von Petra Mattfeldt gelesen habe.Wird sich aber ändern, sobald die Zeit dafür wieder vorhanden ist! :)

      Liebe Grüße
      Alex

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