Sonntag, 6. Dezember 2015

Im Autorenleben von....

Kristina Herzog
 
 
Am 2. Advent stelle ich euch eine Krimiautorin vor, deren Buch "Führers Vermächtnis", ich lesen und rezensieren durfte. Am 18.November erschien ihr neuester Steich, "Abschiedskonzert". Die Krimiautoren hat außerdem noch einige Kurzkrimis verfasst, über die ihr euch auf der Homepage von Kristina Herzog informieren könnt.
 
Nun gibt aber erst mal ein paar Infos über Kristina Herzog!
 
 
 
 
 
 
 
 
Kristina Herzog wurde 1972 in Berlin geboren. Sie studierte in Berlin und Heidelberg Jura und Mediation. Neben dem Rechtsreferendariat schloss sie eine Schreibschule ab und veröffentlichte diverse Kurzgeschichten. Ihre Kurzgeschichte „Weit draußen“ wurde 2011 für den NordMordAward nominiert, „Schlaf Lubo“ für den Candela -Kurzgeschichtenpreis. 2013 erschien ihr erster Thriller „Führers Vermächtnis“. Sie wohnt mit ihrer Familie in Berlin und ist Mitglied bei den „Mörderischen Schwestern“ und im „Syndikat“.
 
 
 
Bücher
 
 
 



Kristina Herzog
Abschiedskonzert

ISBN: 978-3-95813-025-8
ca. 250 S. – 19,0 x 12,0 cm
(D) 11,99 € (A) 12,40 € (CH) SFr. 17,90
1. Auflage 2015 erscheint am 18. November 2015

Edition Oberkassel










Kurzbeschreibung:

Die Berliner Klassik-Szene ist erschüttert: Der Kopf des renommierten Dirigenten Kolja Fechner liegt verlassen im Foyer eines Konzerthauses. Mehr ist vom Körper nicht auffindbar. Neuberliner Alexander Rosenberg und die alleinerziehende Kathleen Neubauer müssen während der Ermittlungen zu einem Team werden. Als sie Unvorhergesehenes im Leben des Dirigenten entdecken, wird der Fall immer komplexer, die Zahl der möglichen Motive und somit der Täter steigt. Wird ein in der Spree versenkter Basskoffer zur Lösung beitragen?


Kristina Herzog
Führers Vermächtnis

Erschienen: Sept. 2013
Umfang: 435.465 Zeichen
Format: 12 x 19 cm
Seiten:270
bookshouse

ISBNs:
9789963521456 (P-Book)
9789963521463 (.pdf)
9789963521470 (.epub)
9789963521487 (.mobi)
9789963521494 (.prc)




Kurzbeschreibung:

Der junge Jurist Hendrik Römer hat sich auf den Job bei der Umweltschutzorganisation gefreut, doch er zweifelt immer stärker an den guten Absichten. Schützt die „Offensive Natur“ gar nicht bedrohte Fledermäuse, sondern dient sie zur Tarnung zwielichtiger Tätigkeiten? Je tiefer er gräbt, desto sicherer ist er. Die alte, längst aufgelöst geglaubte Naziorganisation ODESSA steht kurz vor der Vollendung ihres großen Ziels: der Errichtung des Vierten Reiches mitten im modernen Deutschland. Plötzlich verschwindet Hendriks Freundin Liliane spurlos und die Ereignisse überschlagen sich. Er findet sich in einem Albtraum aus Spionage, Bedrohung und Mord wieder und die Zeit spielt gegen ihn.



Die zehn Fragen



1.Fallen dir die ersten Sätze schwer, die du für ein neues Buch schreibst?

Eigentlich nicht. Zumindest nicht, wenn ich das Gefühl habe, ein gutes Konzept zu haben. Aber der Weg dahin ist emotional steinig. Vor allem, wenn ich gerade erst ein anderes Projekt abgeschlossen habe.


2. Fühlst du mit deinen Protagonisten?

Auf jeden Fall. Sie wachsen mir im Laufe des Schreibens so ans Herz, dass sie für mich wie gute Freunde werden. Und guten Freunden gibt man ein Küsschen… Ach Quatsch, aber man will ja auch, dass es ihnen gut geht.

3. Der Tag des Erscheinungstermins – schläfst du in Nacht zuvor gut?


Doch ja, das tue ich. Allerdings voller Vorfreude. So wie damals als Kind in der Nacht vor dem Geburtstag oder wenn es so langsam auf Weihnachten zugeht.


4. Hast du Lampenfieber vor einer Lesung?


Ich tue zwar immer so, als sei es nicht so, aber unter uns: Ich merke die steigende Nervosität auf jeden Fall. Ist aber auch wichtig: Wenn man zu abgeklärt wird, schafft man es kaum mehr, das Publikum mitzureißen.


5. Schreibblockade – Wie gehst du damit um oder kennst du das gar nicht?


Wenn ich in einem Projekt mittendrin bin und die Planung in trockenen Tüchern ist: Nein. Aber es ist immer ein dramatischer Akt, mich von einem Buch zu verabschieden und mich auf das nächste einzulassen, bei dem es manchmal auch dazu kommt, dass ich den Eindruck habe, nichts geht mehr. Dann heißt es Ruhe bewahren und einfach weitermachen. Meist geht es dann doch besser, als anfangs gedacht.


6. Was war der Auslöser dafür, dass du dich ans Schreiben deines ersten Buches gesetzt hast?


Ich hatte schon lange vorher die Sehnsucht in mir, Geschichten zu erschaffen, die Leser so fesseln, dass sie aus ihrem Alltag geschlichen werden. Und ich habe ja nicht mit Romanen begonnen, sondern mich mit Kurzgeschichten herangetastet. Dass ich mich dann schließlich an den ersten Roman getraut habe, lag an ausgiebiger Recherche und dem Gefühl, dass diese Geschichte jetzt erzählt werden muss.


7. Hast du Einfluss auf den Klappentext und das Cover?


Begrenzt. Klar schreibe ich den Entwurf des Klappentextes selbst und kann auch Vorschläge für das Cover beisteuern, aber was dann letztendlich auf dem Buchrücken landet, ist Sache des Verlags.


8. Wenn ein Buch von dir verfilmt wird/ werden würde, dann…


wäre das bestimmt eine wahnsinnige Freude und ein überwältigendes Gefühl, diese Geschichte, die meiner Fantasie entsprungen ist, auf der Leinwand oder dem Bildschirm zu sehen.


9. Das bisher schönste Kompliment, das dir ein Leser zu einem deiner Bücher gemacht hat?


„Total spannend, aber leider viel zu kurz. Ich hätte so gerne weitergelesen!“

 Aber generell freue ich mich über jeden, der meine Bücher liest, denn das bedeutet, dass sich die langen, einsamen Stunden am Schreibtisch gelohnt haben.


10. Du schreibst eine Biografie. Der Titel wäre…


1000 und eine Geschichte oder wie sich Pygmalion und Grisham vereinen lassen.




Vielen Dank, liebe Kristina Herzog!















1 Kommentar:

  1. Guten Morgen!
    Ich werde demnächst bei der Leserunde zu "Abschiedskonzert" über LB mitlesen und freue mich schon sehr darauf. Schön, dass ich jetzt dieses Interview lesen konnte!
    Liebe Grüße
    Martina

    AntwortenLöschen