Mittwoch, 26. April 2017

Rezension - Die Sanduhr unserer Liebe

Kate Riordan
Die Sanduhr unserer Liebe

Roman
Originaltitel: THE SHADOW HOUR
Originalverlag: Penguin UK
Aus dem Englischen von Heike Holtsch

Deutsche Erstausgabe

Taschenbuch, Klappenbroschur, 544 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-41984-1
€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Heyne
Erscheinungstermin: 10. April 2017






Kurzbeschreibung: 

England, 1878: Harriet Jenner ist einundzwanzig Jahre alt, als sie durch die Tore von Fenix House tritt. Nach einer persönlichen Tragödie glaubt sie nicht daran, dass ihr neues Leben als Hauslehrerin einfach wird. Knapp fünfzig Jahre später tritt Harriets Enkelin Grace Fairford in ihre Fußstapfen. Für Grace, die mit den faszinierenden Geschichten ihrer Großmutter aufwuchs, ist Fenix House wie aus einem Märchen, ein magischer Ort, an dem die Zeit stehen geblieben ist. Doch der verblichene Glanz der Villa entlarvt Harriets Geschichten bald als Lügen, und Grace findet sich in einem Dickicht aus tragischen Geheimnissen wieder ....

Meine Meinung:

Harriet Jenner beginnt im Jahr 1878 als 21jährige Frau eine Tätigkeit als  Gouvernante in Fenix House. 50 Jahre später tritt ihre Enkelin, Grace Fairford im gleichen Hause ebenfalls die stelle der Cpuvernante an. Laut ihrer Großmutter ist Fenix house ein traumhafter Ort. Allerdings muss Grace bald feststellen, dass das Haus wenig mit den Erzählungen ihrer Großmutter gemeinsam haben, allerdings ein Geheimnis hüten...

Ich tauche gerne literarisch in längst vergangene Zeiten ein und gerade solche Häuser wie Fenix House haben es mir angetan.

Kate Riordan beschreibt bildhaft das Haus, die unterschiedlichen Charaktere, die von liebevoll über interessant bis hin zu unsympathisch reichen und auch die Zeiten, in denen der Roman handelt.
 Sehr gerne habe ich mich ins Jahr 1887 entführen lassen und erfahren, was sich in dieser Zeit geschickt hat und was eher nicht. Zeitweise habe ich mir sogar gewünscht selber mal, mit Hilfe einer Zeitmaschine, in dieses Zeitalter zu reisen, da ich es sehr spannend finde und mich oft frage, wie die Menschen damals gelebt haben, ohne all den technischen Schnickschnack, der uns heute eben so umgibt.

Jede Familie hat so seine Geheimnisse, so auch die Familie Pembridge, bei denen Harriet, sowie Grace einige Jahre später angestellt sind. Harriet erzäht ihrer Enkelin von einem wunderschönen Haus und einem wundervollen Garten, liebevollen Angestelten  und schmückt das Ganze noch dermaßen aus, dass Grace einfach denken muss, dass dieses Haus und auch das Umfeld, wie ein Märchen sein muss.

Dort angekommen muss Grace allerdings feststellen, dass das alles wenig mit den Erzählungen ihrer Großmutter zu tun haben und würde am liebsten wieder auf dem Absatz kehrt machen und nach Hause reisen. Warum ist ihrer Großmutter ganz wild darauf, dass Grace in ihre Fußstapfen tritt? Schritt für Schritt und ganz langsam kommt Grace einem Geheimnis auf die Spur, mit dem sie niemals gerechnet hätte.

"Die Sanduhr unserer Liebe" ist spannend erzählt, allerdings wies der Roman, für meinen Geschmack, auch einige Längen auf. Allerdings wurde mir am Ende bewusst, dass diese Erläuterungen so absolut notwendig waren. Trotzdem habe ich mir ab und an gewünscht, dass die Story jetzt doch noch mal anziehen müsste und so muss ich gestehen, dass ich den Roman schon ab und an mal zur Seite gelegt habe und manchmal musste ich mich auch zum Weiterlesen zwingen, bin aber letztendlich froh, den Roman bis zum Ende gelesen zu haben.

Für Fans leichter Frauenlektüre gibt es von mir deshalb eine Leseempfehlung!









Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen