Mittwoch, 13. Dezember 2017

Rezension - Der Hirte

Ingar Johnsrud
Der Hirte
Thriller

Originaltitel: Wienerbrorskapet (Fredrik Beier 1)
Originalverlag: Aschehoug, Oslo 2015
Aus dem Norwegischen von Daniela Stilzebach
Deutsche Erstausgabe

Paperback, Klappenbroschur, 512 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-0587-5
€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Blanvalet 
Erscheinungstermin: 26. Juni 2017






Kurzbeschreibung: 

Die Tochter der einflussreichen Politikerin Kari Lise Wetre wird vermisst – ein Routinefall für Hauptkommissar Fredrik Beier. Doch kurz darauf wird Beier nach Solro beordert, einem alten Hof vor den Toren Oslos. Fünf Männer wurden auf dem Sitz der christlichen Sekte »Gottes Licht« grausam abgeschlachtet. Das Gelände des Hofs ist ausgestattet wie ein Hochsicherheitstrakt, und im Keller des Gebäudes stoßen die Ermittler auf ein Labor, das auf monströse Experimente hinweist. Von den restlichen Mitgliedern der Sekte fehlt jede Spur, unter ihnen die vermisste Annette Wetre ...


Meine Meinung: 

Die Tochter einer Politikerin wird vermisst. Hauptkomissar Beier, der den Fall bearbeiten soll, wird kurz darauf zu einem Hof in der Nähe von Oslo beordert. Dieser Hof ist der Sitz der Sekte "Gottes Licht", auf dem 5 Männer auf bestialische Art und Weise ermordet wurden. Die restlichen Mitglieder der Sekte gelten als vermisst und unter ihnen die Tochter der Politikerin - Annette Wetre...

Ich muss gestehen, dass ich mehrere Anläufe gebraucht habe, um das Buch zu lesen. Manchmal ist es ja einfach das falsche Buch zum falschen Zeitpunkt und so habe ich dem Thriller mehrere Chancen gegeben.

Der Klappentext ließ auf eine spannende Story hoffen,leider war die Story für mich aber oft, gerade zu Anfang, total verwirrend! Zu viele Personen, aprubte Ortswechsel und ich konnte dem Thriller nur schwer folgen. Für mich persönlich wurden viel zu viele Themen aufgegriffen, die den Thriller auf mich hoffnungslos überladen wirken ließen und mich am Ende irritiert zurückließen.

Gewiss wird im Laufe der Trilogie alles aufgeklärt werden, leider werde ich persönlich aber die Auflösung nicht erfahren, denn ich muss ehrlich sagen, dass ich die Trilogie nicht weiterlesen möchte.

Es hat mir keinen großen Spaß gemacht, das Buch fertigzulesen und so kann ich dieses Mal leider nur eine bedingte Leseempfehlung geben.


Montag, 11. Dezember 2017

Auslosung.Adventsgewinnspiel Tannenglühen

Das Gewinnspiel ist nun genau eine Woche gelaufen und ich bedanke mich herzlich bei den drei Teilnehmerinnen....  Ja, leider nur drei, dafür aber drei sehr schöne Rezepte!

Ich danke euch für eure Teilnahme!

Verlost werden sollte zwei mal "Tannenglühen" von Petra K. Gungl. Da die Teilnehmerzahl aber sehr gering war und nun eine Teilnehmerin leer ausgehen würde, lege ich einfach mein Exemplar dazu, das heißt also, ihr alle drei bekommt ein Exemplar des Weihnachtskrimis aus dem Gmeiner Verlag!

Becjat
Caty Boenisch und
Katja


Bisher habe ich leider nur die Adresse von becjat per Mail bekommen, d.h. also, dass ich die anderen beiden auch benötige!


Bitte lasst mir eure Adressen schnellstmöglich unter thrillertante@t-online.de zukommen, damit sich die Bücher  auf den Weg zu euch Dreien machen können!

Sonntag, 3. Dezember 2017

Adventsgewinnspiel - Gewinnt "Tannenglühen"

Nun ist es soweit!

Mein kleines Adventsgewinnspiel in Kooperation mit Petra K. Gungl und dem Gmeiner Verlag startet heute!

Zu gewinnen gibt es zwei Mal den Weihnachtskrimi "Tannenglühen" von Petra K. Gungl!



Kurzbeschreibung:

Schmutziges Geld  Diese Weihnachten will Franziska Ferstl ihre Strafverteidigerkarriere an den Nagel hängen, doch dann wird in der Kanzlei einer der Partner erdrosselt. Weil ihr bester Freund als Hauptverdächtiger in U-Haft genommen wird, wirft Franziska nochmal ihr ganzes Können in die Waagschale und jagt den Mörder. Dabei stößt sie auf dubiose Offshore-Geschäfte, die Russen-Mafia und Liebesaffären. Viele hatten Grund, Siegfried Fürstenstein zu töten und je näher Franziska der Lösung kommt, desto gefährlicher wird es für sie...

Hier gehts zu meiner Rezension















Seid ihr schon in Weihnachtsstimmung? Nun, ich habe schon gebacken und bin noch lange nicht fertig!

Ich stehe ja gerne in der Küche, manchmal fehlen mir jedoch Rezepte und da kommt ihr jetzt ins Spiel!

Ihr könnt "Tannenglühen" gewinnen, wenn ihr mir in die Kommentare euer Lieblingsweihnachtsrezept postet! Ganz egal ob Plätzchen, Menüs, Liköre, Kuchen, vollkommen egal, nur weihnachtlich sollte es sein! Ist das erledigt, hüpft ihr in den Lostopf!

Das Gewinnspiel läuft bis zum 2. Advent!

Eine Bitte habe ich aber noch: wenn ihr kommentiert habt, sendet mir doch bitte eure Adresse an thrillertante@t-online.de , damit ich euch im Gewinnfall benachrichtigen kann und damit euer Gewinn dann auch zeitnah losgeschickt werden kann!

Petra K. Gungl und ich freuen uns über eure Rezepte!

Freitag, 1. Dezember 2017

Rezension - Tannenglühen

Petra K. Gungl
Tannenglühen

Bitterböse Weihnachten

408 S. / 12 x 20 cm / Paperback
Oktober 2017
sofort lieferbar
ISBN 978-3-8392-2122-8

Gmeiner









Kurzbeschreibung:

Schmutziges Geld Diese Weihnachten will Franziska Ferstl ihre Strafverteidigerkarriere an den Nagel hängen, doch dann wird in der Kanzlei einer der Partner erdrosselt. Weil ihr bester Freund als Hauptverdächtiger in U-Haft genommen wird, wirft Franziska nochmal ihr ganzes Können in die Waagschale und jagt den Mörder. Dabei stößt sie auf dubiose Offshore-Geschäfte, die Russen-Mafia und Liebesaffären. Viele hatten Grund, Siegfried Fürstenstein zu töten und je näher Franziska der Lösung kommt, desto gefährlicher wird es für sie...

Meine Meinung: 

Siegfried Fürstenstein wird eines morgens tot in der Kanzlei aufgefunden. Der Anwalt wurde mit der Lichterkette des Weihnachtsbaums erdrosselt. Franziska Ferstl möchte eigentlich ihre Strafverteidigerkarriere dieses Weihnachten aufgeben. Da aber ihr bester Freund und Partner der Kanzlei schnell als Hauptverdächtiger feststeht, setzt sie alles daran Max aus dem Gefängnis zu holen und bringt sich selbst in Gefahr...

Mit Franziska Ferstl hat die Autorin Petra K. Gungl eine Hauptprotagonistin geschaffen, die mir auf anhieb symphatisch war. Sie fährt eine Harley Davidson namens "Rosinante" und ist auch sonst weit davon entfernt mit ihren 60 Jahren zum alten Eisen zu gehören. Nach schwerer Erkrankung entschließt sie sich dazu, sich zur ruhe zu setzen. Der Mord an ihrem Kanzleiskollegen Siegfried Fürstenstein macht ihr da allerdings einen Strich durch sie Rechnung. Sie kann einfach nicht glauben, dass ihr bester Freund Max in diese Mordsache involviert sein soll. Dieser wird jedoch von der Sekretärin, die mit ihm eine Affäre hatte, stark belastet.

Der Krimi nimmt von Beginn an gefangen, denn der Leser wird sofort mit dem Mord konfrontiert. Wer könnte Siegfried Fürstenstein nach dem leben getrachtet haben? Dies gilt es für Franziska herauszufinden.  Auch aus dem Privatleben von "Ziska" erfährt man so Einiges.

Der Kapitel sind sehr schlüssig aufgebaut und die Orte des Geschehens, der Krimi spielt in Wien,  wurden von der Autorin bildhaft beschrieben. Die Charaktere sind authentisch, sodass man sich gut hineinversetzen kann. Dass Petra K. Gungl weiß, wovon sie schreibt, liegt auf der Hand, ist sie doch selbst promovierte Juristin!
 
Die Autorin versteht es, den Spannungsbogen immer weiter zu spannen und animiert zum Miträtseln bis zu einem furiosen und in sich schlüssigen und logischen Ende!

Mir hat "Tannenglühen" sehr gut gefallen und deshalb gibt es für den Weihnachtskrimi von mir auch  eine absolute Leseempfehlung!

Übrigens - beachtet doch bitte mein Adventsgewinnspiel, dort könnt ihr "Tannenglühen" gewinnen und euch dann selbst von der spannenden Story gefangennehmen lassen!


Donnerstag, 30. November 2017

+++++++Ankündigung:Advents-Gewinnspiel++++++++++



ICH.WILL.EURE.WEIHNACHTSREZEPTE! (Plätzchen,Gans, Likör, Kuchen, ganz egal welches, nur weihnachtlich sollte es sein!)




Ha, bei mir gibt es zwar keinen Adventskalender, allerdings ein schönes, vorweihnachtliches Gewinnspiel!


Ich habe die Tage einen tollen Krimi beendet - Rezension dazu gibt`s morgen - und da ich so begeistert war, verlose ich in Zusammenarbeit mit dem Gmeiner-Verlag und Petra K. Gungl, zwei Mal den Weihnachtskrimi "Tannenglühen"!





Das Gewinnspiel wird von Sonntag, den 1. Advent, bis zum darauffolgenden Sonntag, laufen!
Teilnahmebedingungen gibt es natürlich auch!

Achtung:

Im Krimi "Tannenglühen" finden sich ein paar tolle Weihnachtsrezepte für Plätzchen oder auch Likörchen *hicks*

Jetzt bin ich angefixt und da ich gerne in der Küche stehe ( echt jetzt!), hätte ich gerne EURE Rezepte!

Jeder, der ab Sonntag, den dann vorhandenen Blogpost, mit einem Weihnachtsrezept kommentiert, landet im Lostopf und kann vielleicht schon bald "Tannenglühen" in den Händen halten!


Toll wäre es, wenn ihr Leser meines Blogs seid oder meine FB-Seite geliked hättet. Doppelt toll, wenn ihr das Facebook-Posting  teilt! Das alles erhöht zwar eure Gewinnchancen nicht, würde mir aber sehr weiterhelfen und freuen würde ich mich auch!

Dann macht euch mal Gedanken! Ich freue mich auf viele, tolle Rezepte!

Rezension - Sonntags Tod

Carla Berling
Sonntags Tod
Kriminalroman


Taschenbuch, Klappenbroschur, 272 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-41993-3
€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Heyne 
Erscheinungstermin: 13. November 2017










Kurzbeschreibung: 

Lokalreporterin Ira Wittekind ist gerade erst in ihre westfälische Heimat zurückgekehrt, als eine schreckliche Nachricht sie erreicht: Ihre Schulfreundin Verena ist tot, ermordet von ihrem Mann Richard. Direkt nach dem Mord hat der angesehene Hotelier sich selbst das Leben genommen. Kurz darauf ist Ira Zeugin, als ein Toter in einer verwahrlosten Wohnung gefunden wird. Durch ein kleines Detail wird sie auf einen möglichen Zusammenhang zwischen den Todesfällen aufmerksam. Und ihr wird klar, dass hinter der idyllischen Fassade der Provinz ungeahnte Abgründe lauern ...

Meine Meinung: 


Ira Wittekind, Lokalreporterin, kehrt in ihre westfälische Heimat zurück und wird gleich mit einer Hiobsbotschaft erwartet. Schulfreundin Verena wurde von ihrem Mann Richard ermordet und dieser hat sich im Anschluss das Leben genommen. Zu allem übel wird Ira kurz darauf noch Zeugin, als ein Toter in einer mehr als verwahrlosten Wohnung gefunden wird. Ira stellt durch ein Detail fest, dass der Mord, Selbstmord und die gefundene Leiche in irgendeinem Zusammenhang stehen müssen und stößt bei ihrer Recherche auf Abgründe, die irgendwieso gar nicht in diese idyllische Provinz zu passen scheinen...

Der Klappentext des Kriminalromans hat sich so spannend angehört, dass ich nicht umhin kam den Krimi zu lesen und ich habe es nicht bereut!

Carla Berling legt hier einen Kriminalroman vor, in dem sich eine Familiengeschichte verbirgt, die einem die Haare zu Berge stehen lassen. Die Story ist durchweg spannend und beim Lesen wird man ein bisschen selber zum Ermittler und will, genau wie Ira, die Zusammenhänge, die bestehen müssen, entwirren und den Täter, der verwahrloste Tote wurde ermordet, entlarven. Dies gestaltet sich nicht ganz einfach, denn es gibt jede Menge Geheimnisse, die erst mal aufgedröselt werden müssen und die Ira fast sprachlos machen.

Ira und alles anderen Charaktere sind authentisch und liebevoll gezeichnet und ich konnte mich, gerade mit Ira, sehr gut identifizieren. Manches Mal habe ich kleine Probleme mit Krimis, die viel Lokalorit enthalten, bei "Sonntags Tod" allerdings überhaupt nicht!

Obwohl viele relevanten Charaktere in der Geschichte vorkommen, hatte ich keinerlei Schwierigkeiten, diese auseinanderzuhalten. Ein weiterer Pluspunkt für mich ist, dass Polizeiarbeit und die Privatleben der Ermittler, die mich oft an Krimis stören, nur am Rande oder gar nicht vorkommen! So blieb "Sonntags Tod" für mich durchweg spannend und trotzdem ich mitgerätselt habe, hatte ich meist den falschen Täter in Verdacht! Carla Berling hat geschickte Wendungen eingebaut und mich an der Nase herumgeführt, was noch ein Pluspunkt für mich bedeutet!

So kann ich für "Sonntags Tod" nur eine absolute Leseempfehlung geben und freue mich auf weiter Krimis von Carla Berling, am liebsten mit der symphatischen Protagonistin Ira Wittekind!